Kostolany-Analyse, September 2015, 37. KW

Am Wochenende habe ich die Kostolany-Analyse für den Monat September erstellt. Trotz heftiger Börsenturbulenzen kann ich hier trotzdem keine Crash-Signale erkennen.

1. Umsatzanalyse:
Wir sehen aktuell steigende Umsätze, allerdings aus meiner Sicht noch nicht so deutliche Steigerungen wie ich sie bei einer Euphorie erwarten würde. Hier bleibt meine Einschätzung weiterhin eher neutral.






IPO:
Am IPO-Markt gibt es deutlich mehr Bewegung als noch in 2012. Allerdings sind wir auch hier immer noch weit entfernt von alten IPO-Märkten wie in 2006-2007 oder gar 1999-2000.
Hier bleibt meine Einschätzung auch neutral.

Beigefügt nur der IPO-Chart Deutschland, den ich allerdings erst seit 2012 mit Daten pflege:


3. Talk of the Town:
Gefühlt wird das Thema Börse wieder interessanter. Allerdings ist hier meine Einschätzung, dass die Börse noch nicht das Thema ist. Hier komme ich aktuell aber nicht zu Analysen.

4. Zinsen:
Bei den Zinsen bleibe ich eher Richtung Buy. Man mag von den EZB- und FED-Maßnahmen halten was man wolle. Volkswirtschaftlich mag es Irrsinn sein oder langfristig zu einer Inflation/Deflation oder sonstwas führen, aber für die Börsen sind fallende Zinsen in der Regel gut.
Dass die Zentralbanken die Zinsen auf ein sehr niedriges Niveau gesenkt haben und aktuell noch keinen Zinserhöhungen durchführen, ist somit ein positives Signal.
Zinsveränderungen wirken sich nach Kostolany erst nach ca. 6-12 Monaten aus. Wer das beachtet, kann auch die Diskussion zu Zinserhöhungen in den USA ganz ruhig beobachten. Die Wetten darauf, wann die Zinsen erhöht werden, kann man den Zockern überlassen. Erst wenn die Zinsen tatsächlich erhöht wurden und wenn dann die ersten Kursschwankungen vorbei sind, kann man sich ganz in Ruhe positionieren.


Fazit:
Mein Fazit ist auch bei der Kostolany-Analyse schon lange nicht mehr bullish. Aber mein Ergebnis ist auch nicht, dass man aktuell aus dem Markt aussteigen sollte.
Ich bleibe daher beim Hold.

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