Euribor-Indikator und Schuldverschreibungen, April 2015

Neben meinen normalen Analysen habe ich in der Vergangenheit auch immer wieder nach links und rechts geguckt.

Aktuell hatte ich z.B. mal Daten von Geschäftsklima-Indizes besorgt. Hierauf berufen sich ja immer die "Analysten" der Banken.
Mir ist dabei nur aufgefallen, dass der Geschäftsklima-Index z.B. in Deutschland keine große Aussagekraft hat. Wie viele andere Werte ist er eher nachlaufend. Er fällt also, wenn die Börse bereits gefallen ist.
Also hier kann ich nur sagen, dass ich hier keine Charts liefern werde.

Aber interessanter sind die folgenden Charts.
Als erstes habe ich aus den Euribor-Kursen einen Indikator gebastelt. Ähnlich wie mein Rentenindikator liefert er gut Signale. Tatsächlich sind hier aber die Hintergründe auch ähnlich, die Grundlage sind ja die Zinsen.
Aktuell ist der Wert bullish wie in 2009 und 2012. Also demnach geht die Hausse noch munter weiter.



Als zweiter Punkt sind mir Inhaberschuldverschreibungen aufgefallen. Hier habe zweimal unterschiedliche Papiere zusammengepackt und daraus ebenfalls Indikatoren gebastelt.

Durch die unterschiedlichen Papiere in den Indikatoren weichen die Charts auch voneinander ab.
Auch hier ist es so, dass man diese Indikatoren nicht alleine betrachten kann. Ein- und Ausstiegssignale sind nicht immer perfekt. 
Trotzdem sind hier die negativen Signale 2000, 2008 und 2011 schon interessant. Man muss negative Signale wohl als frühzeitige Warnung ansehen.



Beigefügt auch noch zwei langfristige Charts zu den Inhaberschuldverschreibungen.
Gerade hier finde ich interessant, wie diese Indikatoren auch in den letzten Jahrzehnten viele Crash-Signale geliefert haben.
Und bitte beachten, ich nutze stets Original-Daten und meine Indikator-Formeln sind möglichst neutral. Ich verschiebe hier meine Formeln nicht, um in allen Jahren korrekte Ergebnisse zu liefern.


Auch diese beiden ähnlichen Indikatoren liefern aktuell noch absolut bullishe Signale.


Aus Sicht dieser Charts ist die Hausse-Phase noch nicht vorbei. Kleinere Kurskorrekturen werden von diesen Indikatoren aber nicht beachtet.
Auch in einer Hausse-Phase können Schwäche-Phase vorkommen.
Mittelfristig stehen die Ampeln aber weiterhin auf Grün, auch wenn Aktien fundamental nicht mehr billig sind.


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